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Vorerst alle Live-Termine abgesagt

Leider mussten auch wir alle anstehenden Live-Termine pandemiebedingt absagen. Auch Konzerte mit sitzendem Publikum auf Abstand sind nicht das, was wir uns unter einer Live-Show vorstellen, die ja immer vom Unmittelbaren und von der Energie lebt, die die Menschen miteinander erleben. Auch wenn wir diese Momente schmerzlich vermissen, heißt es für uns erst einmal Füße stillhalten und hoffen. Dass so viele Menschen so gut wie möglich durch diese Zeit und ihre gesundheitlichen und sozialen Folgen kommen. Dass so viele große und kleine Clubs, Festivals, Veranstalter*innen und Kulturschaffende wie möglich diese Situation irgendwie überstehen. Und wir uns bald wieder live sehen!

 

OUT NOW: Kleiner Drei EP

Unsere neue EP ist da! Jetzt hier anhören:

 

 

 

 

PARKPLATZ EP: Demo des Monats im Visions-Magazin!

Das Musikmagazin Visions hat unsere „Parkplatz EP“ zum Demo des Monats September gekürt:
 
„Auf ihrer Debüt-EP präsentiert die Punk-Band Polychronis drei Songs, in denen sie tanzbaren Indierock mit dem Schirgelpapier bearbeitet. Was hier beim ersten Eindruck auf die Tanzfläche lockt, gehört eigentlich in den Punkrock-Schuppen. Das Gitarrenspiel von Simon Krohm mit seinen fast unverzerrten Indie-Riffs und der zügige Backbeat von Schlagzeuger Marius Rochowiak passen rhythmisch irgendwo zwischen Bloc Party und Maximo Park. Doch schon im Refrain des Openers Parkplatz machen die Wuppertaler deutlich, was sie mit „tanzbar ohne anzubiedern“ meinen: Zum stampfenden Disco-Beat kommen Torben Gewehrs stets verspielte und präsente Basslinien und der kehlige, wütende Gesang von Frontmann Pascal Guttmann (…), der ihre Musik zurück in die Kneipe holt.“
(Visions #318, September 2019)

 

Über Polychronis

POLYCHRONIS ist ein Versuch: Kann Punk tanzbar sein, ohne sich anzubiedern? Kann Indie sich auch mal im Ton vergreifen und die Hässlichkeit feiern? Die drei Wuppertaler Torben Gewehr, Simon Krohm und Marius Rochowiak sowie der Bochumer Pascal Guttmann stellen sich diesen und anderen Fragen, ohne eine allzu offensichtliche Antwort zu formulieren oder sich in der Beliebigkeit zu suhlen.

Ihre Texte lesen und hören sich wie Persönlichkeitsstudien: eine Mischung aus Abgrund und Optimismus, Melancholie und Ironie, mit der sie sich selbst und Anderen begegnen. Ständig auf der Suche nach irgendwas, irren die Vier durch das geordnete Chaos ihrer Songs. Die Gitarre legt sich mal weich über die Kanten, die Bass und Schlagzeug bilden, mal reiht sie sich selbst in das liebevoll verstümmelte Staccato ein. Schrill wie eine bremsende U-Bahn, rotzig wie Kellerpunk, gerne auch zweistimmig-harmonisch wie in einer Pop-Ballade gibt der Gesang den Texten erst ihre wahre Bedeutung.

POLYCHRONIS lassen tief blicken, ohne sich Voyeurismus preiszugeben oder gar selbst zu gaffen, wo einzig ein vorsichtiger Blick angemessen wäre. Ein ehrlicher Versuch geht einher mit der Möglichkeit des Scheiterns. Wer davor keine Angst hat, ist bei POLYCHRONIS genau richtig.